03.02.10 | Bilanz - Beitrag Schneenacht des Grauens: Dächer eingestürzt und Super-Staus - Chaos in ganz Südwestfalen
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Description
A45, Eckenhagen, Attendorn, ... / NRW (VN24)
Die Schneenacht zwischen dem 02. und 03. Februar 2010 wird vielen Menschen
in Erinnerung bleiben. Feuerwehr, Polizei und THW waren im Dauereinsatz:
Bei Eckenhagen war ein Bauernhof unter den Schneelasten eingestürzt.
Menschen wurden nicht verletzt, jedoch lagen 50 Tiere unter den Trümmern.
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften konnten die Helfer jedoch alle retten.
Auch in Attendorn meldete die Feuerwehr einen Einsturz:
Bei einer Fabrik war ein Dach zusammen gebrochen und hatte ein Auto nebst einem Insassen unter sich begraben. Die Helfer konnten den eingeklemmten Mann retten und verletzt in ein Krankenhaus bringen.
Im ganzen Land kamen die Einsatzkräfte zum Teil selbst nicht mehr zu den Unglücksstellen, da viele Zufahrtsstraßen wie auch die A45 blockiert waren.
Dort war es eine harte Geduldsprobe für die Menschen. Gleich an zwei Stellen hatten sich über Nacht Super-Staus von über 10 und über 15 Kilometern Länge gebildet. Der Grund: Abermals Behinderungen durch, zum Teil quer stehende, Lkw. Zwischen Hagen und Lüdenscheid mussten die Menschen genauso viele Stunden in ihren Autos verharren wie zwischen Freudenberg und Meinerzhagen. Das war für die meisten alles andere als angenehm.
Die Helfer, unter anderem vom Deutschen Roten Kreuz, haben alles gegeben, um es den Menschen im Stau so angenehm wie möglich zu machen. Bei Olpe hatten sie zum Beispiel eine Versorgungsstelle errichtet, wo die Lkw- und Autofahrer mit heißen Getränken etc. versorgt wurden. Erst am Mittag normalisierte sich die Situation auf der A45 wieder.
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