Gevelsberg / NRW (VN24)
Eine große, unfreiwillige Eisbahn haben die Feuerwehrleute am Abend
bei einem Großbrand in Gevelsberg angelegt:
Dort brannte ein Dreifamilienhaus „in voller Ausdehnung“.
Möglicherweise hatte man darin gerade eine Taufe gefeiert.
Mehrere Personen konnnten sich noch ins Freie retten.
Zwei erlitten Verletzungen durch Rauchgase.
Doch auch die aktuelle Witterung mit zweistelligen Minustemperaturen
sollte noch eine Rolle bei diesem Einsatz spielen:
Die Einsatzstelle lag an einer stark abschüssigen Straße, und genau auf
dieser gefror das Löschwasser dann auch innerhalb weniger Minuten.
Ergebnis: Die Feuerwehrleute mussten erst einmal zum Brandort
hin rutschen. An den Händen haltend gelingt ihnen das,
- fast immer. Ein Feuerwehrmann legt sich genau vor der Kamera
auf die Nase. Die Kollegen helfen mit Streusalz aus.
Dass hier auf diese Weise keine Einsatzkräfte verletzt worden sind,
ist ein glücklicher Ausgang des Einsatzes unter erschwerten
Witterungsbedingungen.
Das Haus ist völlig ausgebrannt, das Feuer hat auf ein Nachbarhaus über
gegriffen (Dachstuhl) - auch das Nachbarhaus ist unbewohnbar.
Alle Löschzüge der Stadt Gevelsberg waren im Einsatz.



