18.02.2011 - Dortmund/NRW (VN-24)
Bei einer Routinekontrolle von Fahrzeugen, die gefährliche Stoffe und Güter geladen hatten, bemerkten Polizeibeamte auf der Ladefläche und am Füllstutzen eines Chemikaliencontainers eine Ansammlung von Flüssigkeit. Fahrer und Polizisten mussten davon ausgehen, dass die Flüssigkeit aus einem Container ausgetreten ist und eine Gefährdung für Mensch und Umwelt vorliegt. Die um 12:30 Uhr verständigte Feuerwehr rückte mit Kräften der Umweltwache Eichlinghofen und weiterer Einheiten an. Insgesamt wurden 70 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert. Feuerwehrleute gingen unter Schutzkleidung vor, führten Messungen durch und nahmen Proben. So entstand Gewissheit, dass es sich nicht um die Chemikalie aus dem Behälter handelte, sondern um Flüssigkeit die von außen auf den Container aufgebracht wurde. Vermeintlich war es Kondensatwasser von den Planen des Fahrzeugs. Der aus Holland kommende LKW war auf dem Parkplatz „Kleine Herrenthey“ angehalten worden. Nach etwa 90 Minuten konnte der Holländer die Fahrt fortsetzten und die Polizei den für die Dauer des Einsatzes gesperrten Parkplatz freigegeben.
O-Ton Polizei: Michael Schmieders
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